Der Deutsche Fundraising Preis wurde in Zusammenarbeit mit dem hannoverschen Künstler Professor Siegfried Neuenhausen entwickelt.

Die Auszeichnung zeigt sich in Form eines Kegels, der von einer Figur gekrönt wird. Die geöffneten Arme wecken Fundraising-Assoziationen - "behüten, ermutigen, stärken, beflügeln, beschützen". Diese werden durch eine fließende Textgravur mit korrespondierenden Fundraising- Synonymen in der Kegeloberfläche unterstützt.

Die Auszeichnung in Bronze wurde von der marketwing GmbH initiiert, mitentwickelt und finanziert.
Mit Professor Siegfried Neuenhausen begeisterte sich ein namhafter Künstler für die Neu-Entwicklung des Deutschen Fundraising Preises, dem gesellschaftliche, soziale und humanitäre Themen seither besonders am Herzen liegen.

Die Werke Neuenhausens zeigen gesellschaftliche Widersprüche, orientieren sich an Themen der Gesellschaftspolitik und nutzen Kunst zur Emanzipation des Menschen.

Seine Darstellung wurde im Laufe seines Schaffens radikaler und politischer, so setzte er gefolterte und torsohafte Menschen in Kisten, auf Stühle, und heftete sie als Kleiderrest an Bretterwände. Neuenhausen inszenierte moralische Appelle, wie 1970 mit der Skulptur Mann in Kiste, Holz, Textil, Polyester, Schaumstoff, Ölfarbe, 70 x 70 x 50 cm.

Ihm geht es bei seiner Bildhauerei um gesellschaftspolitische Themen, die Entlarvung politischer Lügen und das Anprangern von Gewalt, Diktatur und Folter. Er arbeitete mit Gefangenen in Bremen und mit psychisch Kranken an Skulpturen in Hamburg-Ochsenzoll und in Wunstorf. Seit Jahren belebt er die Stadtteilkultur in Hannover-Hainholz.
Bis heute erhielt Neuenhausen folgende Auszeichnungen:

1980 Preis für "Kunst im öffentlichen Raum", Juniorwerke Goslar
1986 Kunstpreis des Stadtsparkasse/
Kunstverein Hannover
1988 Bundesverdienstkreuz I. Klasse
1989 Kunstpreis der Niedersächsischen SPD-Landtagsfraktion
Der Künstler
Prof. Siegfried
Neuenhausen

(* 1931 in Dormagen)
ist Deutscher Maler
und Plastiker des
Realismus.



Neuenhausen studierte von 1952 bis 1959 Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf und belegte gleichzeitig Philosophie an der Universität zu Köln. Von 1956 bis 1960 erhielt er ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Danach war er von 1961 bis 1964 als Kunsterzieher in Hannover tätig. Seit 1964 Lehrtätigkeit an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und seit 1968 Mitherausgeber der Zeitschrift Kunst und Unterricht. 1983 erwarb und baute er die Kornbrennerei Hannover-Hainholz aus.

Von 1985 bis 1988 war er 1. Vorsitzender des Deutschen Künstlerbundes. 1990 erhielt er eine Gastprofessur in San Antonio/Texas und 1996 eine Gastprofessur in Bandung (Indonesien).